headline reisberichte
Tuli (Botswana), Limpopo Provinz und Mpumalanga (Südafrika)

Diese kurze Studienreise Ende August deckte die unterschiedlichsten Bedürfnisse ab: Tierbeobachtungen, luxuriöse und einfache Unterkünfte, Sportmöglichkeiten, gutes Essen, Braai (Barbeque), Adrenalinschub und Geniessen.

Ein Genuss ist der Flug mit South African Airways von Zürich nach Johannesburg und der anschliessende Charterflug zum Limpopo Valley Airstrip, besser bekannt unter dem Namen „Tuli Block", Botswana. Dort verbringe ich die ersten 2 Nächte im Mashatu Main Camp. Eine luxuriöse, tolle Unterkunft, welche zu Begeistern vermag. Gutes Essen und sensationelle Tierbeobachtungen sind garantiert. Natürlich bleiben Safaris auch eine Glücksache, schliesslich ist es nicht selbstverständlich, dass man auf einer Pirschfahrt mit spielenden Löwenjungen, Geparden, Elefanten und drei verschiedenen Leoparden konfrontiert wird. Hier bietet sich dem Sportlichen auch die Möglichkeit, eine Safari mit dem Mountain Bike zu unternehmen und für geübte Reiter gibt es die Variante einer Pirsch auf dem Pferderücken! Für Wissbegierige hat es auch einen kleinen Entdeckungsraum; dort werden u.a. verschiedene Tierspuren erklärt oder man erfährt mehr über die Geschichte der Gegend um Mashatu.

Die nächste Station dieser Reise ist für den sportlicheren Geist geeignet; das Hans Merensky Estate. Ein Mekka für Golfspieler und andere Lebewesen, tummeln sich doch neben den Zweibeinern auch diverse Vierbeiner (u.a. Giraffen oder Antilopen) auf dem Green. Ein eigenartiges Gefühl für den europäischen Golfer! Natürlich sind hier auch Tennisplätze, Kraftraum und ein Schwimmbad vorhanden. Im kleinen privaten Reservat - dieses grenzt an den Krüger National Park - kann der Tierbegeisterte auch geführte Pirschfahrt unternehmen.

Eine etwas einfachere Unterkunft ist das Bungalow (oder Rondavel) im Krüger National Park. Doch der Blick vom Olifants Rastlager - hoch über dem Olifants Fluss gelegen - ist unbezahlbar und sicher ein Höhepunkt des Aufenthaltes in diesem riesigen National Park. Und nicht zu vergessen, dass hier die Flusspferde meist die ganze Nacht ein Gratis-Konzert geben und oftmals stimmt auch noch eine Hyäne in den Gesang ein! Der Grill-Fan kommt hier auf seine Kosten; jedes Chalet ist mit einer Grillstelle ausgestattet. Die für einen Braai notwendigen Utensilien (Fleisch, Wein, Brot, Besteck, Holz oder Kohle und Plastikbecher) können im Laden des Rastlager eingekauft werden.

Die letzte Nacht dieser Reise verbringe ich im Ngala Walking Camp. Ein kleines Camp, mitten im Busch. Hier gibt es weder Elektrizität, noch fliessendes Wasser. Dennoch verfügt jedes Zelt über Dusche/WC, denn das heisse Duschwasser wird auf Wunsch geliefert und aufgefüllt. Die Morgensafari wird zu Fuss unternommen und der Adrenalinschub ist vorprogrammiert, denn plötzlich stehe ich vor einem Nashorn... Die Mahlzeiten werden vom Küchenchef jeweils auf dem offenen Feuer zubereitet. Romantik und ein Gefühl „à la Hemingway" kommen auf, wenn man nach der Nachtsafari zum Camp zurückkehrt. Der Essplatz wird durch unzählige Petrollampen beleuchtet und von der Feuerstelle her weht schon ein verlockender Duft!

Wie immer endet dieser kurze Ausflug ins Südliche Afrika viel zu schnell und bevor ich mich so richtig an den Busch gewöhnt habe, landete ich mit South African Airways schon wieder in Zürich.

(Nicole Wilhelm)

  Tierbeobachtung

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