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Kaokoveld (Anfang April 2005)

Ein Besuch am Meer kann nicht schaden vor einer Fahrt ins abgelegene Kaokoveld, dachte ich mir und fahre deshalb von Windhoek erstmal über das Khomas Hochfeld und durch die Namibwüste nach Walvis Bay und Swakopmund. Nochmals das geniessen, was wir nachher entbehren müssen z.B. Meeresfrüchte, frische Fische oder eine ausgiebige Dusche! Die 2 Tage sind ausgefüllt mit einer unterhaltenden Bootsfahrt in Walvis Bay (sehr lohnenswert!), Ausflüge in die Umgebung und Besuch von Kollegen...und dann geht’s los.

Eigentlich kann ich das Kaokoland gar nicht beschreiben, es sind so faszinierende Landschaften, so schöne Begegnungen mit „echten“ Himbas, dass man es einfach selber erleben muss! Erst wer Zahnblomben lösende Wellblechpisten gefahren ist, kann sich das manchmal sehr mühsame Fortbewegen vorstellen. Nur wer in totaler Einsamkeit und Stille gezeltet hat, kann sich ein Bild machen von der Abgeschiedenheit. Bei einem Wagenbruch kann einem nur ein GPS und ein Satellitentelefon helfen; zu Fuss losmarschieren, um Hilfe zu holen, würde Tage dauern und wäre wenig vergnüglich.

Namen wie Marienfluss, Otjinungwa, Hartmann’s Valley, Red Drum, Onjuva Plains oder Khumib erhalten erst eine Bedeutung, wenn man es erlebt hat. Vorher können die Bilder nicht den wohligen Schauer über den Rücken auslösen. Trotzdem lasse ich nun die Bilder sprechen - weitere sind auf der Bildgalerie zu sehen - und hoffe, dass sich der eine oder andere dadurch angesprochen fühlt!

(Nicole Wilhelm)
  Pelikan

Vegetation Kaokoland

Kunene Fluss